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Reichmann setzt auf umweltfreundliche Fernwärmeheizung

Das mittelständische Maschinenbau-Unternehmen Reichmann & Sohn nutzt ab sofort das neu ausgebaute Fernwärmenetz im Weißenhorner Industriegebiet. Damit leistet Reichmann einen Beitrag zur Reduzierung der CO2 Emissionen.

Im Rahmen der laufenden Modernisierungsarbeiten an Firmengebäude und Produktionshalle ersetzt Reichmann & Sohn die bestehende Ölheizung durch eine umweltfreundliche Energiequelle. Mit dem Anschluss an das neu ausgebaute Fernwärmenetz in Weißenhorn leistet Reichmann einen Beitrag zum Klimaschutz durch eine deutliche Reduzierung der CO2 -Emissionen. Laut einer Prognose für den künftigen Verbrauch an sogenannter „Nutzwärme“ mit der Fernwärme inklusive der Umstellung der Produktionshalle auf Deckenstrahlplatten spart Reichmann im Vergleich zur bisherigen ölgespeisten Beheizung jährlich ca. 267 Tonnen CO2 ein.

Energiegewinnung aus bestehendem Müllheizkraftwerk

Das neue Fernwärmenetz wird mit Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk im Gewerbegebiet Eschach versorgt. Über eine 1,5 Kilometer lange Strecke wird Heißwasser mit hoher Temperatur von der Müllverbrennungsanlage in das angrenzende Gewerbegebiet transportiert. Die bislang ungenutzte Abwärme des Müllheizkraftwerkes als Energiequelle zu nutzen trägt entscheidend zur Entlastung der Umwelt bei. Durch den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf eine Fernwärmeheizung kann der CO2 Ausstoß messbar verringert werden. Nach Angaben des Geschäftsführers der Betreibergesellschaft FWW, Markus Hertel, konnten im Jahr 2018 bereits 1.300 Tonnen CO2 durch das neue Fernwärmenetz in Weißenhorn eingespart werden. Mit dem Anschluss weiterer Gebäude und Unternehmen wird diese Zahl Schätzungen zufolge für das Jahr 2019 sogar verdoppelt werden.

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